Tod und Trauer

Tod und Trauer

Als Christen glauben wir, dass uns der Tod nicht von der Güte Gottes trennen kann, und dass das Sterben eines Menschen nur das Vorletzte ist, was mit ihm geschieht.

Zugleich ist der Tod eines Angehörigen oder nahen Menschen auch für uns eine tiefe Anfechtung und Verunsicherung. Deshalb bieten wir den Menschen, die von einem Todesfall in ihrer Mitte betroffen sind, den Beistand der Gemeinde an. Mit dem Trauergottesdienst und der kirchlichen Beisetzung helfen wir den Angehörigen, ihrer Trauer und ihrer Erinnerung Ausdruck zu geben.

Wir bringen aber auch die Hoffnung und den Trost zur Sprache, der uns durch den Glauben an Jesus Christus geschenkt ist. Ihr Pfarrer und ihre Pfarrerin sind jederzeit bereit, Angehörige nach einer Beisetzung weiterhin zu besuchen und sie ein Stück auf ihrem Weg der Trauer zu begleiten.

„Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“

Offenbarung 21,3-4

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Trauung

Trauung

In der Trauung stellt sich das Brautpaar bewusst unter den Segen Gottes. Beide versprechen sich gegenseitige Treue auf Dauer und bekennen, ihre Ehe nach Gottes Gebot zu führen. Das Neue Testament betont, dass Mann und Frau in Liebe miteinander verbunden und in der Ehe füreinander verantwortlich sind.

Wenn ein Ehepartner keiner Kirche angehört, bietet die christliche Gemeinde statt der Trauung, einen Segnungs-gottesdienst zur Eheschließung an. Der Unterschied zur Trauung besteht darin, dass der Schwerpunkt auf der Segnung der Ehe liegt. Ein christliches Trauversprechen und Bekenntnis zu Gott wird dann von dem konfessionslosen Ehepartner nicht gesprochen. Die „Trauhandlung“ beginn mit dem Ringtausch.

Die Trauung und der Segensgottesdienst zur Ehe-schließung sind heute eher selten geworden, da sich nur noch wenige Paare „trauen“.  Trotz der heute üblichen offenen Beziehungs- und Lebensformen, die es in unserer Gesellschaft gibt, bezeugen wir als Kirche, dass die in der Trauung geschlossene christliche Ehe eine gute Gabe Gottes ist. Das christliche Trauversprechen verdeutlicht mit seinem Bekenntnis unsere Sehnsucht nach verbindlicher Gemeinschaft, Treue und Erfüllung. 

In der heutigen Zeit, wo sich die Menschen in ihren Beziehungen sehr rasch gegenseitig entzaubern, in Schubladen schieben und mit Wunschvorstellungen und Ansprüchen überfordern, wollen wir mit der Trauung einen klaren Akzent setzen: Ein Leben lang reicht nicht aus, um die Schönheit, die Möglichkeiten und die Verheißung zu entdecken, die Gott in das Leben des Anderen und in das gemeinsame Leben gelegt hat.

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Konfirmation

Die Konfirmation

…ist sozusagen der zweite Teil der Kindertaufe. 

Was den Kindern bei ihrer Taufe an Glauben zugesprochen wurde, sollen sie in der Konfirmation selbst bekennen. 

Damit die Jugendlichen ihren eigenen Standpunkt finden, hilft die Konfizeit. In 20 Monaten diskutieren wir über Gott und die Welt, Leben, Leid und Tod, Freiheit, Freundschaft und Verantwortung. Gemeinsam gestalten wir Projekte, Gottesdienste und Freizeit. 

Im Konfirmationsgottesdienst findet diese Zeit ihren Höhepunkt und Abschluss. Der Konfirmationssegen ist die Vergewisserung von Gottes Begleitung. 

Mit der Konfirmation erhalten die jungen Leute aber auch kirchliche Rechte: Sie sind zur Teilnahme am Abendmahl zugelassen und können das Patenamt übernehmen. Zugleich ist dies die Voraussetzung für das aktive und passive Wahlrecht sowie die Möglichkeit, Ämter in der Kirche zu übernehmen.

Wer sein Kind konfirmieren lassen will, sollte Folgendes bedenken:

Voraussetzung für die Konfirmation ist die regelmäßige Teilnahme an der Konfizeit und der regelmäßige Besuch des Gottesdienstes.

Es ist wünschenswert, wenn die Eltern gerade in der Konfirmandenzeit immer wieder gemeinsam mit ihren Kindern den Gottesdienst besuchen.

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Taufe

Die Taufe

… ist in der evangelischen Kirche eine heilige Handlung  (Sakrament). Sie verbindet die Zusage Gottes mit dem Element Wasser. So wird das Wasser im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes über den Kopf des Täuflings gegossen, oder der Täufling wird dreimal untergetaucht.

Jesus Christus hat selber den Christen und der Kirche den Auftrag zur Taufe gegeben.

 

In der Taufe sagt Gott uneingeschränkt ja zum Menschen: 

„Ja, du bist meine Tochter, ja du bist mein Sohn, du bist Bruder oder Schwester Jesu Christi. Ich werde bei dir bleiben bis ans Ende deines Lebens und darüber hinaus.“

In einer Welt voller  Gefärdungen drückt die Taufe Gottes befreiendes und rettendes Handeln aus. Sie ist der Beginn eines neuen Lebens, das unter dem Zeichen der Liebe Gottes und seiner Vergebung steht. Dem Getauften wird zugesagt:

 „Ihr seid nicht mehr jedem Ungeist ausgeleifert, sondern in euch wirkt Gottes Geist.“

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